Historie

 

Der sogenannte Unterhof grenzte unmittelbar an das ehemalige Franziskanerkloster und steht im Gebiet des ehemaligen Burglehns, in dem sich die Freihäuser und - höfe der markmeißnischen Ministerialien  befanden. Die Grundstücke standen außerhalb der städtischen Zuständigkeit und waren dem Landesherren oder dem Amt unterstellt. Es durften drei tranksteuerfreie Biere für den Hausbedarf gebraut werden und es wurde das Recht erteilt Wein einzulagern. Das Freihaus wurde von allen Steuern und Diensten befreit.

 

Dieses  "freie Haus" wurde um1500 erstmals erwähnt. Im Jahre 1523 war es im Besitz der Bürgermeisterfamilie  von Alnpeck. 1668 wird berichtet, dass sich das Gebäude in einem schlechten Zustand befindet. Im Jahre 1677 erwirbt es der Freiberger Bürgermeister Martin Albert und lässt  es im frühbarocken Stil um- und ausbauen. Von 1840 bis 1850 gab es im Haus Mietwohnungen. 1850 wurde es vom Staat gekauft und in den folgenden Jahren tiefgreifend verändert . Das Bezirksgericht bezog die Liegenschaft im Jahre 1856.

 

Im Jahre 1879 übernahm es die Stadt Freiberg und brachte darin das Armenhaus unter. In den letzten Jahrzehnten diente und dient es vorrangig als Domizil eines städtischen Kindergartens und Kinderhortes. Von 2014 - 2016 wurde das Objekt grundlegend saniert und zum Hotel umgebaut.

 

Ab 1. September 2016 steht der Unterhof, das "freie Haus" als Hotel Freyhof allen Freibergern, sowie Gästen und Besuchern der Stadt Freiberg offen.

Mönchsstraße 1, Aquarell von Carl August Müller, 1841

Mönchsstraße 1, Aufnahme um 1913

Hotel Freyhof

Mönchsstraße 1

09599 Freiberg                                                             ACHTUNG - HAUSTIERE NICHT ERLAUBT!

 

Tel.:  +49 (0) 37 31 77 50 730

Fax: +49 (0) 37 31 77 50 732

info@hotel-freyhof.de

 

* Diese Preise können je nach Saison und Auslastung variieren.